MTV Rosdorf muss sich Kräfte einteilen


Die nächsten Standortbestimmungen für die Oberliga-Handballerinnen stehen an: Alle drei heimischen Vertreter testen am Wochenende wieder ihre Form – der MTV Rosdorf sogar zweimal.

Die beiden Frauen-Oberligisten MTV Geismar und MTV Rosdorf stehen vor einem intensiven Wochenende. Zum Abschluss ihres ersten Trainingslagers trifft der MTV Geismar am Sonntag auf den nordhessischen Landesligisten TSV Vellmar. Das Spiel wird ohne Zuschauer stattfinden.

„Nachdem wir die letzten beiden Wochen vor allem im athletischen Bereich gearbeitet haben, geht es seit Wochenbeginn wieder in die Halle, und wir werden auch den Ball wieder in die Hand nehmen“, berichtet Trainer Lennart Versemann:. „ Bisher bin ich mit der Trainingseinstellung sehr zufrieden, alle ziehen gut mit. Das Trainingsspiel gegen Vellmar eignet sich sehr gut als erste Standortbestimmung. Es ist ein erster Test, um auch zu sehen, wie weit wir schon sind und wie sich die Neuzugänge integriert haben.“

Nachwuchsspielerinnen sind mit dabei

Gleichmal zweimal sind die Frauen des MTV Rosdorf gefordert. Am Sonnabend steigt das Rückspiel gegen den Verbandsligisten AAC Leipzig um die Ex-Rosdorferin Philomena Fröhlich, ehe am Sonntag der Landesligist HSG Wesertal zu Gast ist – ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

„In gewohnter Umgebung wollen wir an die Leistungen aus den 33:26-Hinspielsieg anknüpfen und mit einem schnellen Spiel einen weiteren Sieg einfahren“, hat sich Neele Diek vorgenommen. „Im Spiel gegen HSG Wesertal wollen wir ebenfalls durch eine stabile Abwehr und ein temporeiches Angriffsspiel überzeugen. Durch die Doppelbelastung am Wochenende müssen wir jedoch darauf achten, unsere Kräfte gut einzuteilen“, sagt Teresa Neidhart. „Da wir aber sehr gute Unterstützung durch unsere Nachwuchsspielerinnen bekommen, habe ich daran wenig Zweifel.“

Die Oberliga-Frauen der HSG Plesse-Hardenberg haben sich am Sonntag um 17.15 Uhr den Landesligisten DJK Blau-Weiß Hildesheim nach Bovenden zu einem weiteren Testspiel eingeladen. „Wir müssen weiter lernen, unsere Leistung konstanter abzurufen“, fordert Mannschaftsführerin Lara Al Najem.* *

von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 27.08.2020

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