Damen-Oberligisten holen drei Siege in vier Spielen


Zwei Siege in zwei Testspielen verbuchte am vergangenen Wochenende der MTV Rosdorf. Auch die HSG Plesse-Hardenberg ging als Sieger vom Platz. Hingegen verlor der Aufsteiger MTV Geismar zum Abschluss eines intensiven Trainingslagers sein Spiel.

Rosdorfs Silvana Hinrichs (am Ball) zählte zu den erfolgreichsten MTV-Werferinnen. Foto: Swen Pförtner

Gegen den sächsischen Verbandsligisten AAC Leipzig gewannen die Rosdorferinnen über viermal 20 Minuten mit 49:24 (13:5, 27:11, 36:17). Dabei harmonierten die Gastgeberinnen auch ohne Amrei Gutenberg, Greta Herthum, Shari Kehler und Malin Gerke über lange Strecken in der Abwehr sehr gut.

Noch viele klare Chancen vergeben

„Im Angriff fehlte es aber teilweise noch, die richtigen Wege zu finden“, zeigte Trainer Sascha Heiligenstadt die Schattenseiten auf. „Dadurch haben wir auch viele klare Chancen vergeben.“ Neuzugang Alina Penner (12/11), Neele Diek und Silvana Hinrichs (je 7) waren die besten Werferinnen.

In seinem zweiten Spiel gewann der MTV Rosdorf mit 30:24 (14:8) beim Landesligisten HSG Wesertal: „Mit unserem variablen Spiel war die erste Halbzeit in Ordnung. Wir haben die Konzeptionen durchgespielt, aber unnötige Bälle weggeschmissen. Dies setzte sich im zweiten Durchgang fort“, umschrieb Trainer Heiligenstadt Höhen und Tiefen. Penner (7/6), Neidhardt (6), A. Gutenberg, Moschner und Hinrichs (je 4) erzielten die meisten Tore.

Burgenteam hatte Spaß – und Erfolg

Mit 31:22 (16:10) gegen den Landesligisten DJK BW Hildesheim ging die HSG Plesse-Hardenberg als Sieger vom Platz. „Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gesehen. Es hat Spaß gemacht“, ließ die achtfache Torschützin noch Maike Rombach ausrichten. Mit elf Treffern war Mannschaftsführerin Lara Al Najem noch erfolgreicher. „Unser Spiel ist noch ausbaufähig“, meinte die Kapitänin.

Abwehrarbeit muss besser werden

Der MTV Geismar verlor zum Abschluss seines Trainingslagers gegen den Landesligisten TSV Vellmar 27:31 (16:15). Dennoch hatte sich der Aufsteiger gut präsentiert. „In der Abwehr haben die Absprachen und das Timing gestimmt. Im Angriff haben wir aber gesehen, was wir im Zusammenspiel noch verbessern müssen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir das in den nächsten Wochen noch deutlich verbessern können“, fasste Trainer Lennart Versemann das Spiel zusammen. Stielow, Schwarz (je 4), Hartig (4/2 ), Schilling, und Lübbers (je 3) erzielten die meisten Tore des Oberliganeulings.

von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 01.09.2020

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