1. Damen

Rhumetaler Handballteams peilen Überraschungen an


Frauen empfangen Tabellenführer Rosdorf, Männer reisen nach Moringen:

Northeim. In der Handball-Landesliga der Frauen hofft die HSG Rhumetal im Heimspiel gegen Spitzenreiter Rosdorf auf eine Überraschung. Die Partie zwischen Northeim II und Schedetal/Volkmarshausen musste aufgrund einer Doppelbelegung der Halle verlegt werden. Bei den Männern ist Derbyzeit: Moringen empfängt Rhumetal II.

So geht’s: Rhumetals Coach Sascha Friedrichs möchte mit seinem Frauenteam am Sonntag dem Spitzenreiter aus Rosdorf ein Bein stellen. Foto: Hubert Jelinek

MÄNNER

MTV Moringen – HSG Rhumetal II (Sa. 18 Uhr, Burgbreite)

„Rhumetal hat eine junge und kampfstarke Truppe. Wir werden sie sicher nicht unterschätzen“, stellt Peter Vollbrecht klar. Moringens Coach möchte den Gegner über 60 Minuten unter Druck setzen, „damit sie Fehler machen und wir ins Tempospiel kommen.“ Und natürlich hofft der MTV im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause auf große Unterstützung von den Rängen, um die jüngste Erfolgsserie fortsetzen zu können.

Für Rhumetals Spielertrainer ist der Kontrahent in eigener Halle klarer Favorit. Einige HSG-Akteure sind noch angeschlagen, sollten aber einsatzbereit sein. „Moringen hat einen starken Rückraum und schnelle Außen“, warnt Julian Hogreve. „Wir müssen es schaffen, das Tempospiel über eine gute Rückzugsbewegung und mit einer konzentrierten Abwehrarbeit zu unterbinden.“

HG Elm – Northeimer HC II (Sa. 17 Uhr)

Die knappe 21:22-Niederlage gegen Spitzenreiter Warberg am letzten Wochenende hat gezeigt, dass man den gastgebenden Zwölften ernst nehmen muss. „Wir sind gewarnt und müssen das Spiel fokussiert angehen“, fordert Jan Kühn, der Alexander Palm, Timo Effler und Marc Bode (bester Torschütze der Liga) ersetzen muss. „Das ist ein herber Schlag in unsere steigende Auswärtsformkurve“, hadert der Spielertrainer. Noch ist der NHC in der Fremde sieglos.

HSG Schoningen/U./W. – VfL Lehre (Sa. 19.30 Uhr)

Acht Zähler und vier Plätze trennen die Kontrahenten. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, um mehr Selbstvertrauen zu bekommen“, sagt Wolfgang Scharberth. Einsatzbereitschaft und Leistungswille stimmen. Das spüre man im Training, so der HSG-Coach. Um endlich den ersehnten Saisonsieg einzufahren „müssen wir die hohe Anzahl an technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten abstellen.“

FRAUEN

HSG Rhumetal – HG Rosdorf-Grone (So. 15 Uhr, Burgberg)

Bei der HSG freut man sich auf das Topspiel gegen den Spitzenreiter. „Es ist natürlich ein großer Anreiz, Rosdorf die ersten Minuspunkte beizubringen“, sagt Trainer Sascha Friedrichs. Allerdings lassen Krankheit und Verletzungen seit zwei Wochen nur einen eingeschränkten Trainingsbetrieb zu. Für Johanna Diedrich (Bänderriss) ist das Handballjahr bereits beendet. Das Hauptaugenmerk der Rhumetalerinnen muss der Torfabrik der Gäste aus dem Hause Gutenberg gelten. Die Schwestern Amrei und Maite zählen zu den besten Werferinnen der Liga. „Wir sollten mutig auftreten. Das Team spielt bisher eine gute Saison und hat nichts zu verlieren.“ (zys)

Quelle: hna.de, 07.12.2018

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