MTV Rosdorf hat zweiten Sieg fest im Visier


Gute Erinnerungen hat der MTV Rosdorf an das letzte Zusammentreffen mit der Nienburger Reserve. Am Wochenende wollen die Verbandsliga-Handballer wieder ein Erfolgserlebnis gegen die HSG landen.

Rosdorfs Trainer Erik Hogreve hat gute Erinnerungen an die Nienburger Reserve. Foto: Swen Pförtner

Handball-Verbandsligist MTV Rosdorf muss nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen die TSG Emmerthal am Sonnabend (14.30 Uhr) in seinem ersten Auswärtsspiel bei der HSG Nienburg II Farbe bekennen. Dabei werden Erinnerungen an den Krimi vom 15. Februar 2020 wach, als damals die Rosdorfer nach dem 35:34-Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt als überglücklicher Sieger die Heimreise aus Nienburg antrat. „Ich bin noch etwas aufgewühlt, weil wir ein emotionales Spiel erlebt haben“, bat damals ein überglücklicher Trainer Erik Hogreve im Anschluss an die Partie um Nachsicht: „Alles egal, Hauptsache wir haben gewonnen.“

„Hauptsache gewinnen“ heißt auch dieses Mal die Devise. „Wir wollen jedenfalls an das gute Spiel gegen Emmerthal anknüpfen und zwei Punkte aus Nienburg entführen. Hierfür müssen wir wieder auf unsere starke Abwehrarbeit und unseren sicheren Rückhalt im Tor von Kapitän Niklas Seebode und Jan Gerke bauen“, betont Fabian Teune.

Rückraumspieler Marcel Schulz gibt zu bedenken, dass mit der HSG Nienburg II „eine Aufgabe auf uns wartet, bei der Charakter gefragt ist“. Auswärtsspiele bei „zweiten Mannschaften“ seien besonders schwer, da man nie genau weiß, wer nun wirklich spielt. „Insbesondere sollte die Auftaktniederlage Nienburgs als Warnsignal für uns gelten, da wir so von einem äußerst motivierten Gegner ausgehen müssen. Gleichwohl müssen auch wir die gute Leistung aus dem ersten Spiel bestätigen, wenn wir zwei Punkte holen wollen“, so Schulz. Möglicherweise fehlt aber aus privaten Gründen Benjamin Jentsch, der gegen Emmerthal mit 14 Toren aufwartete.

Die HSG Nienburg II hatte am vergangenen Wochenende in Münden eigentlich mit 24:28 verloren. Weil der Gast einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte, wurde die Begegnung neben der Niederlage mit 0:0 Toren gewertet. Außerdem erwartet die HSG eine Geldstrafe.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 09.10.2020

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