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MTV Rosdorf will es besser machen als im Hinspiel

Die beiden heimischen Teams in der Frauenhandball-Oberliga haben sich viel vorgenommen: Der MTV Rosdorf will sein Heimspiel gewinnen, die HSG Plesse-Hardenberg hat auswärts gute Chancen auf den zweiten Sieg in Folge.
 
Julia Wedemeier hat zuletzt auf Rechtsaußen beim MTV Rosdorf überzeugt.

Julia Wedemeier hat zuletzt auf Rechtsaußen beim MTV Rosdorf überzeugt. © Quelle: Swen Pförtner

Die Handballerinnen des MTV Rosdorf haben in der Frauen-Oberliga noch eine Rechnung offen, die sie in eigener Halle begleichen wollen. Andererseits will die HSG Plesse-Hardenberg am Steinhuder Meer einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen.

MTV Rosdorf – SC Germania List (Sonnabend, 19.30 Uhr, Halle Rosdorf). Das Hinspiel hatten die Rosdorf Reds verloren. „Jetzt wollen wir die Auswärtsniederlage aus der Hinrunde wieder gutmachen und zeigen, dass wir das bessere Team sind“, ist Torfrau Louisa Schlote fest entschlossen, die Punkte zu behalten.

Was war passiert? „Wir haben damals den Start komplett verschlafen und schnell hinten gelegen. Das soll sich dieses Mal nicht wiederholen“, so Schlote. Der zum Saisonende scheidende Sascha Heiligenstadt will sein Team in den kommenden Wochen noch einmal motivieren, sich von seiner besten Seite zu zeigen: „Aber dazu müssen wir unsere Leistung aufs Parkett bringen und ein starkes Spiel zeigen.“ Nach den zuletzt recht starken Auftritten von Larissa Apel, Emely Keppler auf Linksaußen sowie Julia Wedemeier auf der Rechtsaußenposition sollte das möglich sein. „Verbunden mit dem Platz fünf als das von der Mannschaft gesetzte Saisonziel ist die Marschroute klar“, unterstreicht Heiligenstadt. Der muss allerdings auf die 25-fache Torschützin Julia Mündemann verzichten, die krank ist. Dafür wird Shari Kehler wieder dabei sein.

MTV Großenheidorn – HSG Plesse-Hardenberg (Sonnabend, 19.30 Uhr). Der gastgebende MTV hat in diesem Jahr mit zuletzt 0:8 Punkten noch kein Spiel gewonnen. Das Burgenteam hat das Hinspiel mit 25:21 für sich entschieden. „Dementsprechend dürfte Großenheidorn motiviert sein, gegen einen direkten Konkurrenten die Punkte zu holen“, weiß Trainer Joshua Schlüter, was ihn erwartet. Gleiches gilt allerdings auch für das Burgenteam, das an die gute Form vom jüngsten 29:26-Erfolg gegen die HSG Heidmark anknüpfen will. Dabei gilt es auch, die beiden guten Werferinnen Imke Hogrefe (99) und Merle Rindfleisch (67) in den Griff zu bekommen, „um dann hoffentlich mit zwei Punkten nach Hause fahren zu können“, lässt Yasmin Hemke ausrichten. Basis für das Spiel wird sein, aus einer guten Abwehr heraus mit Tempo nach vorne zu spielen. „Dann haben wir dort ganz gute Chancen“, blickt Trainer Schlüter einem Kampfspiel entgegen.

Ferdinand Jacksch

Quelle: Göttinger Tageblatt/Sportbuzzer vom 23.02.2023

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