3. HerrenHerren

Spielbericht – 3. Herren gegen TuSpo Weende

Mit einem stark dezimierten Kader trat die dritte Herren des MTV Rosdorf die Auswärtsreise nach Weende an. Lediglich drei Wechselspieler standen zur Verfügung, von denen zudem zwei gesundheitlich angeschlagen waren – keine guten Voraussetzungen für ein intensives Spiel.
Die Gastgeber von TuSpo Weende machten von Beginn an klar, dass sie sowohl quantitativ als auch spielerisch überlegen auftreten wollten. Mit hohem Tempo und konsequenter Chancenverwertung setzten sie sich früh mit 6:0 ab. Der erste Treffer für Rosdorf gelang schließlich Theo Selle, der damit den Bann brach.
In der Anfangsphase offenbarte Rosdorf jedoch große Schwierigkeiten. Abstimmungsprobleme in der Abwehr, Ballverluste im Angriff und schnelle Gegenstöße der Gastgeber sorgten dafür, dass man früh ins Hintertreffen geriet. Nach einer Auszeit und einer deutlichen Ansprache versuchte das Team, sich neu zu sortieren und das Spiel zumindest kämpferisch und fair zu gestalten. Von der Seitenlinie aus versuchte Trainer Koch dabei immer wieder lautstark, sein Team zu motivieren und neue Impulse zu setzen.
Vor allem die jüngeren Spieler – Kluth, Selle, Sachse-Hernandez und Rajakulasingam – setzten immer wieder Akzente und konnten einige schön herausgespielte Treffer erzielen. Ergänzend dazu kamen aus der Mitte immer wieder starke Impulse von Krüger, der das Spiel lenkte und Struktur hineinbrachte. Auch Hesse überzeugte mit viel Zug zum Tor und motivierte seine Mitspieler immer wieder lautstark auf dem Feld. Auch im Tor zeigte Hampe großen Einsatz und stellte sich trotz der nicht optimalen Abwehrleistung immer wieder den Würfen der Gegner. Dennoch ging es mit einem klaren 17:8-Rückstand – der letzte Treffer vor der Pause fiel durch Schott – in die Kabine.
Dort wurde gemeinsam besprochen, wie man in der zweiten Halbzeit auftreten wollte. Und tatsächlich zeigte Rosdorf danach ein anderes Gesicht: Das Spiel wurde schneller, der Druck auf die gegnerische Abwehr höher. Besonders das Spiel mit zwei Kreisläufern bereitete TuSpo Weende deutlich mehr Probleme und führte zu besseren Abschlussmöglichkeiten als noch im ersten Durchgang.
Trotz dieser Leistungssteigerung machte sich der dünne Kader zunehmend bemerkbar. Die Kräfte ließen spürbar nach, sodass es nicht gelang, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Dennoch kämpfte die Mannschaft bis zum Schluss, hielt das Spiel fair und zeigte Moral.
Am Ende stand eine deutliche, aber verdiente 32:18-Niederlage. Positiv hervorzuheben ist abschließend auch die Schiedsrichterleistung, die über die gesamte Spielzeit hinweg sehr souverän, fair und auf einem hohen Niveau war.

Tobias Koch

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