Als erster Spieler der Verbandsliga: Rosdorfs Seebode knackt die 100-Tore-Marke
Der MTV Geismar und der MTV Rosdorf mischen auch nach dem Jahreswechsel die Handball-Verbandsliga auf. Während Spitzenreiter Geismar einen deutlichen Erfolg einfuhr, konnten sich die Rosdorfer auf ein gut aufgelegtes Brüderpaar verlassen.
Torben Seebode (M.) erzielte am Wochenende seinen 100. Saisontreffer für den MTV Rosdorf. Quelle: Niklas Richter
MTV Geismar – TSG Emmerthal 40:31 (23:17). Beide Seiten legten ein hohes Tempo hin. Dem mussten die personell arg dezimierten Gäste allerdings mit zunehmender Spielzeit vor allem in der Deckung Tribut zollen. Außerdem vergaben die Gäste sieben von acht zugesprochenen Siebenmetern. „Wir konnten im zweiten Durchgang nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase noch einmal aufdrehen und einen verdienten Start-Ziel-Sieg einfahren“, sagte ein zufriedener MTV-Trainer Yunus Boyraz-Schilling. Tore MTV: Neufing (8), Blumenberg, Tiedtke (je 6), Eggerichs, Reese (je 5), Steinhoff (4), Böck (3), Mielke (2), Gühlstorf (1).
MTV Rosdorf – HSG Langenhagen 30:24 (16:12). Torben Seebode gab dem Spiel mit seinen insgesamt 14 Treffern Sicherheit und knackte als erster Verbandsligaspieler in dieser Saison die 100-Tore-Marke. Zudem hielt sein Bruder Niklas Seebode in vielen Aktionen seinen Kasten sensationell sauber. Doch die starke Leistung konnten die Gastgeber nicht über die gesamte Spielzeit zeigen. „Wir haben nach einem guten Anfang etwas den Faden verloren“, sagte Trainer Artur Mikolajczyk.
Mit zunehmender Spielzeit konnte Rosdorf die Deckung wieder stabilisieren und sicherte sich somit den Sieg, auch wenn es am Ende noch einmal einen personellen Rückschlag gab. „Bis zur roten Karte von Lasse Messerschmidt haben wir ansehnlichen Handball gespielt, ehe es wieder einen leichten Knick gab“, sagte Mikolajczyk. Doch es reichte für den ersten Erfolg im neuen Jahr. Tore MTV: T. Seebode (14), Herthum (4/2), Pissarczyk, Zinken (je 3), Klockner, Wuttke (je 2), David, N. Gries (je 1).
HSG Langelsheim/Astfeld – HSG Plesse-Hardenberg II 48:33 (20:16). Bis zur Pause hielten die HSG-Spieler um Germershausen (12/3) und Goldmann (10.) in der Landesliga gut mit, ehe die Hausherren den Verbandsligaabsteiger schwindelig spielten.
VfL Hameln – Northeimer HC 29:34 (13:16). Der Northeimer HC hat seine Auswärtsstärke in der Regionalliga eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit einer starken Defensivleistung und einem überragenden Torwart Beck legte der NHC den Grundstein für den Sieg. Dazu spielten die Northeimer kontrolliert im Angriff, angeführt von Spielmacher Wróbel (8/3), der zusammen mit Beltzer (8) die meisten Tore warf.
Handball der Frauen
MTV Geismar – SG Schedetal Volkmarshausen 36:31 (13:14). Mit dem achten Sieg im zehnten Spiel bleibt der MTV in der Verbandsliga bei zwei Punkten Rückstand dem Spitzenreiter HSG Liebenburg-Salzgitter dicht auf den Fersen. „Nach vielen liegengelassenen Torchancen in der ersten Halbzeit haben wir im zweiten Durchgang insbesondere im Angriff solide gespielt. Für das erste Spiel des Jahres bin ich soweit zufrieden, sehe aber noch eine Menge Luft nach oben“, betonte Trainer Jan Goertz. Tore MTV: Neuling (9/4), Krasniqi (8), Latteyer (6), Nölke (4), Hindahl, Schilling (je 3), Runde (2), Hochartz (1).
SV Garßen Celle – HSG Göttingen 36:21 (16:13). Mit einem kleinen Kader hielten die Göttingerinnen in der Verbandsliga bis zur 40. Minute noch gut dagegen. Allerdings war die Fehlerquote über das gesamte Spiel viel zu hoch. „Am Ende fehlte uns die Puste, und Celle zog durch einfache Konter davon“, sagte Teamsprecherin Franizska Crapanzano. Tore HSG: Binsteiner (6/1), Ter Fehr (5/4), Bastian (4), Lühr (3), Net. Bause (2), Müller (1).
HSG Rhumetal – HSG Plesse-Hardenberg II 28:29 (16:13). Spannung in der Landesliga: Mit dem Schlusspfiff setzte Marie Staats den Siegtreffer zwischen die Rhumetaler Pfosten. Für die HSG trafen Allerkamp und Schrader (je 6) am besten.
MTV Geismar II – Northeimer HC II 22:21 (12:11). Mit dem Glück der Tüchtigen sicherte sich der Landesliga-Aufsteiger samt Voigt (5) und Ende (5/3) den neunten Sieg im zehnten Spiel.
Ferdinand Jacksch

