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MTV Rosdorf und HSG Plesse-Hardenberg müssen nachsitzen

Wegen des Wintersturms „Elli“ waren die Partien vor einigen Wochen ausgefallen, jetzt werden die Heimspiele der Handballer der HSG Plesse-Hardenberg und der Frauen des MTV Rosdorf nachgeholt. Plesse spielt am Donnerstag zu ungewohnter Zeit.Rosdorfs Isabel Rentsch ist zurück in der Regionalliga-Mannschaft des MTV.

Rosdorfs Isabel Rentsch ist zurück in der Regionalliga-Mannschaft des MTV. Quelle: Niklas Richter

Oberliga Männer: HSG Plesse-Hardenberg – TuS Vinnhorst II. Nach zuletzt 7:1-Punkten ist das Burgenteam um seine erfolgreichsten Torjäger Matej Sarajlic (68), Malte Büttner (63) und Felix Weber (61) voll in der Spur. Die HSG ist punktgleich mit Tabellenführer Lehrter SV. „Mich macht natürlich ein bisschen stolz, die eigene Mannschaft an der Spitze der Oberliga zu sehen“, sagt Weber. Der HSG-Torjäger, der in diversen Spielklassen „im Keller gestanden war“, wie er sagt, genießt daher umso mehr „das tolle Mannschaftsgefühl, weil man eben Erfolg hat“. Wenn das Team diese Teamchemie, die Stimmung und den Flow beibehalte, könne es jeden schlagen.

Gegner im Nachholspiel ist der Tabellenzehnte TuS Vinnhorst II, der am vergangenen Wochenende die SG Börde Handball mit 31:29 geschlagen hat. Weber ist jedenfalls optimistisch, auch im Hinblick auf die weitere Herausforderung: „Wenn wir die wirklich wichtigen Spiele gewinnen, dann ist es auf jeden Fall möglich, am Ende der Saison unter den Top drei zu landen.“

Regionalliga Frauen: MTV Rosdorf – HSG Stade/Fredenbeck. Eigentlich hatte Isabel Rentsch (33) zum Ende der vergangenen Saison ihr Karriereende kundgetan, ehe sie am vergangenen Samstag beim überraschenden 25:25-Unentschieden gegen den Aufstiegsaspiranten SV Altencelle ihr Comeback feierte. Nach dem Kreuzbandriss von Torjägerin Finja Taeger hatte Trainer Lennart Pietsch bei der Spielerin angefragt, ob sie die Mannschaft für den Rest der Saison vor allem in der Abwehr unterstützen könne, erläuterte Rentsch. „Da habe ich natürlich gerne zugesagt. Das Team liegt mir nach wie vor sehr am Herzen und hat sich absolut verdient, auch in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen.“

Kreisläuferin Rentsch hat die Rosdorf Reds nie aus den Augen verloren: „Die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel kontinuierlich weiterentwickelt, trotzt dem Verletzungspech und ist inzwischen voll und ganz in der Liga angekommen. Jede Spielerin kennt ihre Rolle im Team. Und genau das macht eine Mannschaft aus und ist die Grundlage für den gemeinsamen Erfolg.“

Dieses Glücksgefühl soll sich auch in der Nachholpartie gegen den punktgleichen Tabellennachbarn HSG Stade/Fredenbeck (13:15 Zähler) einstellen, der das Hinspiel im vergangenen September noch mit 29:26 gewonnen hatte. Dennoch staunte schon damals dessen Trainerin Aleksandra Malmon nicht schlecht: „Rosdorf hat bis zum Schluss gekämpft. Diese Einstellung kann dem Team in dieser Liga zugutekommen.“ Damit lag die Stader Trainerin goldrichtig. Sie muss nach der jüngsten 23:28-Niederlage ihrer HSG beim TV Oyten ihr Team neu einstellen, um Rosdorf Paroli bieten zu können.

Ferdinand Jacksch

Quelle: Göttinger Tageblatt/Sportbuzzer vom 28.01.2026

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