1. DamenAllgemein

„Hauptsache, wir bleiben in der Liga“: Der MTV Rosdorf schreibt sein Regionalliga-Abenteuer weiter

Für die Regionalliga-Handballerinnen des MTV Rosdorf steht am Samstag der Pflichtspielauftakt im neuen Jahr an. Das Saisonziel bleibt unverändert. Bekommen die Aufsteigerinnen ihre ausgeglichene Heimbilanz ins neue Jahr transportiert, steht dem gewünschten Klassenerhalt nichts im Weg.

Der MTV Rosdorf (rote Trikots) startet am Samstag mit einem Heimspiel gegen die HSG Stade/Fredenbeck ins neue Jahr.
Der MTV Rosdorf (rote Trikots) startet am Samstag mit einem Heimspiel gegen die HSG Stade/Fredenbeck ins neue Jahr. Quelle: Peter Heller

Was sich bis dato mit fünf Siegen und dem neunten Platz so erfüllen sollte. Und das sehr zur Freude von Trainer Lennart Pietsch: „Ich bin sehr zufrieden mit der laufenden Saison. Wir haben ein wenig gebraucht, um uns an die neue Liga zu gewöhnen, aber dann gezeigt, dass wir dort auch hingehören.“

Junges Team muss Verletzungen ausbaden

Dabei hatte der MTV früh mit personellen Rückschlägen zu kämpfen. Für Rückraumspielerin Julia Mündemann war die Saison bereits im ersten Spiel beendet. Beim 27:22-Sieg gegen den TV Hannover Badenstedt II zog sich Mündemann einen Kreuzbandriss zu. Immer wieder musste Trainer Pietsch auf erfahrene Spielerinnen verzichten. Zwischenzeitlich lag das Durchschnittsalter der eingesetzten Rosdorferinnen bei gerade einmal 21 Jahren.

Dazu war der MTV vor allem bei Auswärtsspielen gefordert. Acht von 12 Spielen absolvierten die Rosdorferinnen in der Fremde. Zu Hause haben sie mit zwei Siegen aus vier Spielen eine ausgeglichene Bilanz. „Die Moral und der Kampfgeist der Truppe sind überragend. Gerade bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn und beim TuS Jahn Hollenstedt hat die Mannschaft alles rausgehauen und verdient die Auswärtspunkte mitgenommen“, lobt Pietsch.

Und auch aus den Niederlagen zieht der Trainer etwas Positives: „Zudem haben wir gezeigt, dass außer gegen die Spitzenteams SV Altencelle und BV Garrel gegen alle Mannschaften etwas möglich ist. Die beiden Spiele gegen den Hannoverschen SC und auch beim TV Oyten hätten Punkte bringen können”, sagt Trainer Pietsch, der im Verlauf der weiteren Rückrunde noch an einigen Stellschrauben drehen will: „Unsere Wurfquote darf gerne noch etwas nach oben gehen.“

Allerdings müssen die Rosdorferinnen weiterhin mit Abwehrchefin Mündemann und Isabel Rentsch (Karriereende) auf zwei wichtige Bausteine in der Abwehr verzichten. „Das müssen nun andere stemmen. So etwas braucht Zeit und Wiederholungen“, sagt Pietsch. Auch Nuri Moschner fehlt weiterhin und ihre Rückkehr ist offen. Im November 2024 hatte sich die 24-jährige Rückraumspielerin das vordere Kreuzband gerissen und dazu den Innenmeniskus angerissen.

Trotz der Verletzungsprobleme hält der MTV an seinem Saisonziel fest. „Die Platzierung ist mir im Endeffekt völlig egal. Hauptsache, wir bleiben in der Liga“, sagt Pietsch.

Handball am Wochenende

Regionalliga Männer: Northeimer SC – HSG Schaumburg (So., 17 Uhr). Oberliga Männer: HSG Plesse-Hardenberg – TuS Vinnhorst II (Sa., 19.15 Uhr), TuS Altwarmbüchen – TV Jahn Duderstadt (So., 17 Uhr). Regionalliga Frauen: MTV Rosdorf – HSG Stade/Fredenbeck (Sa., 18 Uhr). Landesliga Frauen: HSG Ehmen – MTV Rosdorf II (Sa., 17.30 Uhr).

Ferdinand Jacksch

Quelle: Göttinger Tageblatt/Sportbuzzer vom 10.01.2025

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent mit Real Cookie Banner