MTV Rosdorf unterliegt SV Alfeld 24:32

Lange Zeit hielt Handball-Verbandsligist MTV Rosdorf gegen den SV Alfeld gut mit. Aber am Ende zogen die Gäste davon, und Rosdorf ärgerte sich – denn es war mehr drin.
 
Philipp Nörtemann (M.), hier gegen Nienburg II, war gegen Alfeld bester Rosdorfer Werfer.
Philipp Nörtemann (M.), hier gegen Nienburg II, war gegen Alfeld bester Rosdorfer Werfer. © Swen Pförtner
 
Das hatte sich Interimstrainer Jens Nörtemann, der den verletzten Chefcoach Erik Hogreve ersetzt, bei seiner Premiere anders vorgestellt: Handball-Verbandsligist MTV Rosdorf unterlag gegen den favorisierten Tabellendritten SV Alfeld zu Hause mit 24:32 (11:16). „Eine verdiente Niederlage, die am Ende vielleicht ein wenig zu deutlich ausgefallen ist“, befand Teammanager Thomas Koch.

Dabei hatte Torben Seebode nach 38 Sekunden mit 1:0 vorgelegt, und auch die 6:5-Führung (10.) per Siebenmeter durch Torjäger Philipp Nörtemann, Sohn des aktuellen MTV-Trainers, war noch recht vielversprechend.

„Die einstudierte Abwehrformation zeigte lange Zeit den gewünschten Erfolg. Bis zum 18:22 lag immer ein Funke Hoffnung in der Luft, Alfeld ins Wanken zu bringen“, meinte Interimscoach Nörtemann. Auch acht Zeitstrafen gegen die Gäste konnten die „Rosdorf Reds“ nicht nutzen, und so bestimmte Alfeld auf dem Weg zu seinem vierten Saisonsieg das Geschehen.

Rosdorf konnte demgegenüber seine vierte Niederlage im sechsten Spiel nicht verhindern. Über 9:6 (16.) und später 19:13 (35.) führte die Erfolgsspur der Gäste. Rosdorf kam zwar noch einmal auf 17:19 ran, „doch dann zog Alfeld die Zügel an, war individuell einfach besser und eilte auf 28:20 davon“, berichtete Teammanager Koch.

„Alfeld war nicht unschlagbar. Aber 15 Minuten gut zu spielen, das reicht nicht“, meinte der Ex-Alfelder Florian Jäger. „Vorn waren wir besonders in der zweiten Halbzeit nicht variabel genug und haben zu wenig über außen gespielt.“ Für Niklas Seebode war aber auch klar, „dass wir gerade bei Heimspielen zur Höchstform auflaufen können. Am Ende konnten wir gegen Alfeld 40 Minuten gut dagegen halten, bis dann der Einbruch kam und wir den Faden verloren haben.“

MTV-Tore: Nörtemann (9/2), T. Seebode (5), Frölich, David, Gries (je 2), Herthum, Teune, Gerke, Iffert (je 1). – Beste Werfer Alfeld: Schüller (8/4), Berishaj, Hebisch (je 5).

Ferdinand Jacksch
 

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