MTV Rosdorf tritt mit Interimstrainer gegen Alfeld an

Rosdorfs Interimstrainer Jens Nörtemann (2.v.l., hier gegen den Nikolausberger SC) trug 2010 das Trikot des Tuspo Weende.
Rosdorfs Interimstrainer Jens Nörtemann (2.v.l., hier gegen den Nikolausberger SC) trug 2010 das Trikot des Tuspo Weende. © Swen Pförtner
 

Ein alter Bekannter kommt zum MTV Rosdorf. Die SV Alfeld gastiert in der Handball-Verbandsliga der Herren am Sonnabend in der Sporthalle am Siedlungsweg.

Handball-Verbandsligist MTV Rosdorf trifft als Tabellenzehnter am Sonnabend um 18 Uhr in der Sporthalle Rosdorf auf den Fünften SV Alfeld. Der kommende Gegner hat bisher drei seiner fünf ausgetragenen Spiele gewonnen, ein Remis verbucht und eine Partie verloren.

Gespannt sein darf man dieses Mal auf das Duell der beiden erfolgreichsten Torjäger: Auf Alfelder Seite ist das Joshua Schüller (29), bei den Rosdorfern Philipp Nörtemann. Apropos Nörtemann: Vater Jens wird in den kommenden Wochen Erik Hogreve vertreten, der längere Zeit ausfallen wird. Der Coach hatte sich vor rund zwei Wochen in der Folge eines Fahrradunfalls einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen und musste sich daher einer Operation unterziehen.

Interimscoach Jens Nörtemann kennt sich im Handballgeschäft bestens aus. Selbst gespielt hatte er bei Göttingen 05, dem Dransfelder SC und TuSpo Weende. Trainiert hat er die Damen und Herren vom Tuspo Weende, sowie die zweite Mannschaft des MTV Geismar. „Die ersten Eindrücke im Training waren positiv“, berichtet MTV-Teammanager Thomas Koch. „Wir sind natürlich gegen einen der Ligafavoriten Außenseiter, werden aber alles geben, um der SV Alfeld das Leben schwer zu machen.“

MTV-Kapitän und Torwart Niklas Seebode geht mit viel Zuversicht in diese Begegnung: „Wenngleich die Gäste schon nochmal eine andere Hausnummer als die bisherigen Heimgegner Münden oder Nienburg sind, so können wir an einem guten Tag auch Alfeld schlagen. Wir müssen jedenfalls unsere Abwehr stabilisieren, den Alfelder Rückraum in den Griff bekommen und auf einfache Tore hoffen. Wenn uns das gelingt, ist auch ein Sieg drin.“

Ferdinand Jacksch
 
Quelle: Göttinger Tageblatt/Sportbuzzer vom 29.10.2021

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