Deprimierende 22:34-Niederlage für MTV Rosdorf


Ohne den privat verhinderten Torjäger Benjamin Jentsch und den am Knie verletzten Schlussmann Niklas Seebode ist Handball-Verbandsligist MTV Rosdorf in seinem zweiten Saisonspiel mächtig unter die Räder geraten: Der MTV unterlag bei der HSG Nienburg II mit 22:34 (7:14).

Trainer Erik Hogreve, hier im ersten Saisonspiel gegen Emmerthal, kann es nicht fassen. Foto: Swen Pförtner

Nach 128 Sekunden eröffnete Philipp Nörtemann den Torreigen, ehe sieben Minuten später der zweite MTV-Treffer durch Marvin Hornig zur 2:1-Führung fiel. Doch danach brachen gut gemeinte Ansätze zusammen wie ein Kartenhaus, und es geriet immer mehr Sand in das Getriebe der Rosdorfer. „Unsere Angriffsleistung war nicht gut“, ärgerte sich Außenspieler Eric Seibt. „Wir haben entweder die Tore nicht gemacht oder den Ball durch einen technischen Fehler verloren.“ Was die Gastgeber eiskalt zu ihren Gunsten nutzten und von 7:6 (21.) auf 13:6 (27.) und 14:7 zur Pause enteilten.

Es war ein deprimierender Zwischenstand, der die weitere Richtung vorgab. Zwölf Tore Rückstand beim 13:25 nach 44 Minuten – das Spiel war schon frühzeitig gelaufen und die guten Vorsätze endgültig dahin. „Wir sind überhaupt nicht in Fluss gekommen und ins offene Messer gelaufen“, berichtete Trainer Erik Hogreve. Rückraumspieler Till Herthum brachte die Pleite auf den Punkt: „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt.“ – *MTV-Tore: * Hornig (7), Schulz (6/2), Nörtemann (4), Frölich (2), Herthum, T. Seebode, Seibt (je 1). – Die meisten Nienburger Treffer zielten Hesslau (7) und Fiebiger (7/4).

Die TG Münden unterlag mit 22:28 bei der SV Alfeld, die nach der Ferienpause am 23. Oktober zu Gast beim MTV Rosdorf ist.

Von Ferdinand Jacksch

Quelle: goettinger-tageblatt.de, 12.10.2020

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