C-Jugend

Aufholjagd wurde nicht belohnt


Northeimer HC II – HG Rosdorf-Grone 32:22 (14:9):

Das zweite Auswärtsspiel für die Mannschaft um das Trainergespann Albrecht / Bergolte nach Northeim.

Den Spielbeginn verschlafen – Der anschließende Blick auf die Anzeigentafel verhieß nichts Gutes (8:1). Zeit für die grüne Karte! Im Team-Time-Out schwor sich das HG-Team noch einmal ein. Eine nun besser stehende Deckung machte es Northeim schwer, zum Torwurf zu gelangen. Einige schöne Paraden unseres Torwarts Meiko setzten Northeim noch mehr zu. Der Startschuss für die Aufholjagd war gefallen, wurde allerdings beim Stand von 9:4 durch die NHC-Auszeit unterbrochen. Das sich noch eine hitzige Partie entwickeln würde, ahnten die Fans in der Halle bereits jetzt. Lautstark wurden beide Seiten unterstützt. Aktionen, die lediglich gegen den Körper unserer Spieler gerichtet waren, wurden vom Schiedsrichtergespann nicht geahndet, was dementsprechend lautstark von den Rängen kommentiert wurde. Bis zur Pause konnten wir den Abstand konstant halten (14:9).

Noch war die Partie nicht entschieden. Mit dem nötigen Kampfeswillen und über die mannschaftliche Geschlossenheit sollte in Halbzeit Zwei der Rückstand weiter verkürzt werden.

Die Mannschaft bewies Moral und setzte das Geforderte um. In der 31. Spielminute konnten wir auf 16:14 verkürzen. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger, das Spiel war den Unparteiischen aber bereits entglitten. Handball ist ein körperbetonter Sport – keine Frage, aber für ein C-Jugend-Spiel eindeutig etwas too much! Leider schlichen sich nun immer mehr technische Fehler in das Aufbauspiel der HG ein. Northeim nutzte nun, auch aufgrund einer teilweise nachlassenden Abwehrarbeit, die Chance und erhöhte den Vorsprung wieder auf sechs Zähler (21:15). Auch das anschließende TTO konnte Northeims Spielfluss nicht stoppen. Am Ende gewann Northeim verdient, aber etwas zu deutlich mit 32:22.

HG: Meiko (TW), Mathis (3), Nils (3), Sam (5), Niels, Sebastian (4/2), Max (5/3), Luca, Nico, Till (2), Jarne (TW), Laurids, Leif

Jan Bergolte / Foto: Lena von Roden (Archiv)

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